Martin Osner

Martin Osner Portrait Fine Art Photographer - Canon ExplorerBiografie

Martin Osner wurde 1963 in Johannesburg, Südafrika geboren und eröffnete 1985 dort sein erstes Fotostudio, mit dem er sich einen soliden Ruf als professioneller Fotograf und Künstler schuf. 1993 war er Mitbegründer des National College of Photography, das heute erste Haus für die fotografische Ausbildung im Süden des Afrikanischen Kontinents ist. Osner vermeidet den Ausdruck Fotografie, er bevorzugt eher eine Vision, die mehr zu seinem visuellen Verständnis und seiner spirituellen Bewunderung passt. Er hat schon viele Preise gewonnen, war für den besten zeitgenössischen internationalen Künstler 2008/2009 von Arteque Art Vol.3 (Masters of Today) vorgeschlagen und seine Fotografien zeichnen sich durch den Drang zu entdecken mit dem Willen zu experimentieren aus. Er konzentriert sich besonders auf elementare Formen, Muster und Ausprägungen gepaart mit dem notwendigen Sinn für Zurückhaltung und ist überzeugt davon, das Einfachheit der Grundstein für eine erfolgreiche Bildgebung ist. Heute spezialisiert sich Osner auf ein zeitgenössisches Portfolio der Fine Art Fotografie und bietet dem Sammlermarkt limitierte Gicelée-Auflagen sowie schwarz-weiße Vintagedrucke an. Seine Sammlung besteht aus gespenstisch abstrakten Interpretationen, stimmungsvollen Landschaften und sozial-dokumentarischen Eindrücken, die in seiner Galerie in Green Point in Kapstadt verkauft werden.

Kommentar des Künstlers

An einem Wintertag im Jahr 1984 trafen „die Fotografie“ und ich eher per Zufall aufeinander, ein Treffen, das mein Leben auf den Kopf stellte und es für immer veränderte. Innerhalb der letzten 20 Jahre, in denen ich auch auf der Suche nach mir selbst war, hat meine Methodik einige Umwege erfahren. Es war eine Reise, die eine gewisse entspannte und bewusste Haltung verfeinerte und den Wunsch festigte, Einfachheit und Ehrlichkeit mit meiner Arbeit ausdrücken zu wollen.

Meiner Meinung nach beinhaltet eine Fotografie einen unbestreitbaren Menge an Realismus sowie einen modernen, leicht zu assoziierenden Bezug. Ich sehe, ich verstehe, ich erfahre, ich verbinde. In meinen Fotografien lasse ich die Inspiration durch den Alltags zu und sehe alle Objekte als etwaige Protagonisten für mein Bild. Ich genieße die konzeptuelle Transformation von Realität in Realismus, die sich mir durch das Objektiv und die Kamera bietet. Obwohl ich nie ein begnadeter Maler war, sehe und empfinde ich die Welt auf diese Art. Das Leben ist meine Leinwand und ich empfinde mich als ein Maler, der im Körper eines Fotografen gefangen ist, in dem Objektiv und Licht der Ersatz für Farbe und Pinsel sind.

Ich schaffe oft Themen und Gruppierungen von Bildern innerhalb meines Portfolios und finde mich an manchen Tag an mehreren Projekten gleichzeitig arbeitend wieder, die Jahre für die Fertigstellung brauchen. Eine meiner größten Freuden ist es, die Fotografie als eine Basis für Stücke aus unterschiedlichen Materialien zu nutzen. Ich habe mir einen intuitiven Ansatz angeeignet, der sich gegen spezifische Stoffe, Medien oder Techniken wendet. Gefühl und Experimentierfreude beflügeln meinen Schaffensprozess und ich erlaube meinem finalen Kunstwerk einen langen Entwicklungsprozess, eher als dass ich sie für endgültig beendet erkläre.

In meiner Arbeit konzentriere ich mich besonders auf elementare Formen, Rhythmus und Muster, die der Einfachheit einen visuellen Effekt geben. Einige Künstler und Fotografen haben mich stark beeinflusst. Meine sozial-kommnetarische und dokumentarische Arbeit wurde durch den großartigen Künstler und Meisterfotografen Henri Cartie Bresson beeinflusst, meine Landschaftsarbeiten werden gestützt von der Lehre Ansel Adams. Andererseits wurden meine Stillleben und abstrakten Studien als malerisch expressionistisch, durch Henri Matisse und dem späten Jackson Pollock beeinflusst, bezeichnet.

Auf meiner spirituellen Reise habe ich Stunden von Frieden und innerer Einkehr erlebt, während ich hinter meiner Kamera stand. Ich glaube daran, dass meine Schritte mich auf einen schöpferischen Pfad mit Gottes Hilfe geführt haben. Ich habe nie an meiner Liebe zur Fotografie oder meiner brennenden Passion für die Kunst gezweifelt. Es ist eine Sache, die ich nie beenden könnte. Es ist das, was ich tue, es ist das, was ich liebe, es ist das, wer ich bin.

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