Samantha Osner

Samatha Osner / Kommentar der Künstlerin

Als Tochter eines Fine-Art-Fotografen wuchs ich inmitten von Kameras, Objektiven, Studios und Dunkelkammern auf, so als ob mein Schicksal unvermeidlich gewesen wäre. In meinen späten Teenagerjahren begann ich einen Sinn für die Fotografie zu entwickeln und später umfasste ich die Kreativität mit weiten Armen.

Fotografie bedeutet für mich die Schönheit des Moments einzufangen und ihn für immer festzuhalten, jeder einzige Moment kann nicht wiederholt werden. Eine Landschaft wegen ihrer Einfachheit an einem Tag einzufangen und das Drama, wenn die Sonne an einem anderen Tag untergeht oder ein Bild, das mit anderem Licht aufgenommen wurde, verändern die Stimmung der Fotografie. Beides reizt mich sehr.

Es geht um diesen speziellen eingefrorenen Moment, den ich am meisten liebe. An der Seite meines Vaters habe ich die Wüsten von Namibia erlebt, wurde zu alten rostigen Schrottplätzen mitten im Niemandsland mitgenommen und mit der prächtigen Landschaft in und um Südafrika bekannt gemacht.

In diesem jungen Alter habe ich die Freiheit der Natur erlebt und wurde mit vielen verschiedenen Fotografie-Stilen bekannt gemacht. Das erlaubte mir, meine Vision zu erweitern und gab mir die Chance, zu experimentieren und das Leben hinter der Kamera unabhängig vom Motiv zu genießen. Instinktiv weiß ich, dass dies der Start zu etwas ganz neuem, wertvollen in meinem Leben ist.